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Wohnschadstoffe

Schädliche Stoffe,

die uns in unserem Wohnumfeld begegnen.

Neben den schädlichen Einflüssen von Elektrosmog gibt es auch eine Vielzahl von Schadstoffen, die uns im Wohn- und Arbeitsumfeld begegnen und die unsere Gesundheit beeinträchtigen können.

Diese können aus der Bausubstanz oder deren Versiegelung, aus Bodenbelägen oder Einrichtungsgegenständen stammen und über die Luft oder durch Hautkontakt von uns aufgenommen werden.

Dazu zählen viele Lösemittel und leicht flüchtige organische Substanzen, Formaldehyd, schwerflüchtige organische Stoffe, Stäube und andere Partikel, Faserstoffe und Schwermetalle. Ebenso kommen Schimmel-, Hefepilze und Bakterien vor.

Bei begründetem Verdacht sollte hier ebenfalls eine gezielte Analytik durchgeführt werden.

Ich biete von der Probenahme bis zur Auswertung die Untersuchung Ihres Objektes auf Wohnschadstoffe an. Für die Durchführung der instrumentellen Analytik arbeite ich mit einem akkreditierten Fachlabor zusammen.

Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie Schadstoffen in den folgenden Bereichen untersuchen lassen wollen:

Leichtflüchtige organische Verbindungen

z.B. aus Fußboden-, Wand- und Deckenmaterialien, Farben, Lacke, Klebstoffe, Möbel und Dekormaterialien)

Schwerflüchtige organische Verbindungen

z.B. Weichmacher aus Bauprodukten, Bodenbelägen, Tapeten und Farben usw., Holzschutzmittel (PCP etc), Polychlorierte Byphenyle (PCB), Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

Flammschutzmittel

z.B. aus Gehäusen von Elektro- und Elektronikgeräten, Leiterplatten, Kabeln, Teppichrückenbeschichtungen, speziellen Textilien, Dämmstoffen und Montageschäumen. Sie bestehen vor allem aus bromierten Verbindungen, halogenhaltigen oder phosphororganischen Verbindungen bzw. Chlorparaffinen.

Asbest und künstliche Mineralfasern (KMF)

Asbest wurde über Jahrzehnte in sehr großen Mengen beim Bauen verwendet und zu vielen langlebigen Produken wie Bodenbeläge oder Dachplatten verbaut. Wegen seiner krebserzeugenden Wirkung wurde im Oktober 1993 die Herstellung und Verwendung in Deutschland verboten. Asbest findet sich daher noch in vielen Baustoffen, die vor diesem Datum verwendet wurden, auch in Fliesenklebern, Spachtelmassen und Putzen.

Auch künstliche Mineralfasern (Glas- oder Steinwolle) können eine krebserregende Wirkung haben und werden daher ebenfalls auf die gleiche Weise wie Asbest analysiert.

Formaldehyd (und andere Aldehyde)

z.B. aus Bau- und Werkstoffen für die Innenraumausstattung, aus Textilien und Holzwerkstoffen (Spanplatten, OSB Platten) die mit Formaldehydharzen verleimt wurden. Auch Dämmschäume, Glaswolle, textile Bodenbeläge, Lacke und Farben können Formaldehyd enthalten.

Schwermetalle 

Kommen in verschiedenen Baumaterialien und Einrichtungsgegenständen vor (Blei, Arsen, Antimon, Chrom, Cadmium, Quecksilber, Nickel, Zink, Kupfer usw.) Eine gesundheitliche Gefährdung kann hauptsächlich durch eine chronische Belastung entstehen. Dabei spielen unter anderem Schädigungen des Nerven- und Immunsystems, Leberschädigungen, Blutveränderungen, Allergien sowie die Entstehung von Krebs eine bedeutende Rolle.

Schimmelpilze und Bakterien

Schimmelpilze kommen überall in der Umwelt vor. In Wohnungen sind sie unerwünscht. Massiver Schimmelbefall dort kann zu Reizerscheinungen im Atemwegsbereich und zu allergischen Reaktionen führen. Die Ursache ist immer eine erhöhte Feuchte.

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